aktien-gutachten.de

Aktienanlage – richtig gemacht durch eigenes Wissen

Mit ‘dow jones’ verschlagwortete Einträge

Alles wieder in Butter? Börse auf Allzeithoch…

Verfasst von aktiengutachten am 21. Oktober 2009

Diskutiert wird zur Zeit ob der DAX 6100 Punkte erreicht – und nicht unbedingt ob die bisherige Erwartung der Anleger auf eine Ende der Wirtschafts- und Finanzkrise erfüllt wird. Dies sei eh alles schon eingepreist. Vielfach wird von Bodenbildung gesprochen. Auch zeigen die Quartalsberichte der Großunternehmen in den USA und Deutschland wieder Gewinne. Wenn auch die Ergebnisse von DAIMLER und DEUTSCHE BANK stark als beschönigt gelten.

Alles in Butter?

Nein – leider mitnichten. Die Charttechniker warnen – 6100 und nicht mehr. Evtl. werden Crashs vorausgesagt – abwärts bis 5100 or whatever. Eine 2.te Subprimekrise wird heraufbeschworen, die riesigen Kreditprobleme der US-Bürger und der hoch verschuldete US Staat kommen immer mehr in die Diskussion.

Wie geht es weiter?

Aufgrund der momentanen enormen Geldmengen, der Verpflichtung der Fondsgesellschaften Geld auch in Aktien anzulegen. der Einflussnahme der Großbanken werden die Indices förderhin (beruhigenderweise?) nicht mehr den niedrigen Wert vor der Krise erhalten. Wer jetzt in Aktien oder besser in ETF einsteigen möchte ist unbestritten spät dran und sollte unbedingt den Chartanalysten Glauben schenken. Denn die Charttechnik wird von den Investmentgesellschaften und Banken genutzt – auch wenn viele von der Chartanalyse nichts halten. Viel Luft in den USA und Europa nach oben ist zur Zeit nicht in Sicht. In diesem Sinne hiesse es abwarten, um später wieder einzusteigen.

Flucht nach Asien?

In Asien, insbesondere China, werden nicht nur aufgrund der Binnennachfrage weitere Indices Steigerungen erwartet. Das (US/europäische) Kapital flüchtet zur Zeit in diesen Hafen und bildet evtl. eine neue (Vietnam-) Blase aus.

BRIC al die Lösung?

Brasilien scheint sein Top zu erreichen, Indien zeigt stetiges Wachstum, Russland holt in Abhängigkeit des Ölpreises auf. Grundsätzlich ist primär Russland interessant – die Koppelung zu den Rohstoffpreisen allerdings ist gegeben.

FOREX Handel

Vielleicht die Alternative: Handel der Devisen Euro/Dollar? Wir müssen in Bälde von Seitwärtsbewegungen der Indices in Euroland und Dow Jones ausgehen. Dann bestimmt.

Rentenpapiere

Bei den Renten ist z.Zt. die Tendenz einer Überhitzung angesagt. Es empfiehlt sich hier, unabhängig von der sehr geringen Verzinsung, nicht einzusteigen. Industrieanleihen der großen DAX Unternehmen, zur Zeit aufgrund Liquiditätsengpässen ausgegeben, können interessant sein. Wenn sie eben nicht von Arcandor sind…

Alles in Edelmetalle?

Der schwache Dollarkurs und die momentane Denkweise zur Aktienanlage haben die Edelmetall-Alternativen wieder in den Fokus gerückt – unabhängig wieder einmal der realen Nachfrage der Industrie wie beim Rohöl. Und wir Privatleute? Wir können gerne in Silber – aber in Münzen. Denn diese sind in Deutschland auch als Zahlungsmittel anerkannt. (Die ETFs bei denen real physisches Gold gekauft und hinterlegt wird – evtl. auch. Nur  meist ist es verbrieft über eine Bank – und wenn es der nicht gut geht, sehe ich kein Gold mehr.)

Veröffentlicht in Aktienbewertung, Finanzmarktkrise | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »

…und die Banken streiten sich um ihrer selbst…

Verfasst von aktiengutachten am 6. Oktober 2008

Die Schlussmeldung des Handeltages in den USA am 06.10. , der die Talfahrt vom Wochenende fortsetzte (mit einem Rebound in der letzten Handelsstunde des Dow Jones) zeigt die „Stimmung“ im Finance Bereich. Bildhaft gesprochen stürzen sich die Pleitegeier auf ihresgleichen und zerreißen ihre halbtoten bisherigen Mitstreiter im Milliarden-Poker fauler Krediten-Wundertüten…

Zitat dpa-afx:
„Wiederholt standen vor allem Finanzwerte im Mittelpunkt des Interesses: Im Übernahmekampf um die viertgrößte US-Bank Wachovia steht US-Medien zufolge als Kompromiss eine Zerschlagung des Instituts zur Diskussion. Die beiden Kaufinteressenten Citigroup und Wells Fargo verhandelten über eine Aufteilung der Bank, berichtete das „Wall Street Journal“. Citigroup verklagte Wachovia zugleich auf Schadensersatz und Strafzahlungen von insgesamt 60 Milliarden Dollar (44 Mrd Euro), wenn die bereits vor einer Woche verkündete Übernahme scheitern sollte. Die US-Notenbank dringt wegen der prekären Schieflage von Wachovia auf eine rasche Einigung.

Die Citi-Aktien verloren 5,12 Prozent auf 17,41 Dollar und die von Wachovia sanken um 6,92 Prozent auf 5,78 Dollar. Wells Fargo hielten sich dagegen mit minus 2,66 Prozent auf 33,64 Dollar vergleichsweise moderat.

Der Finanzkonzern Bank of America (BoA) stimmte nach der Übernahme des US-Immobilienfinanzierers Countrywide einem Milliardenvergleich zugunsten amerikanischer Hausbesitzer zu. Rund 400.000 in Not geratene Kreditnehmer sollen Erleichterungen von insgesamt mehr als 8,4 Milliarden Dollar erhalten. Die Einigung ist Behörden zufolge der bislang größte Vergleich dieser Art in den USA und soll den Weg für weitere Abkommen mit anderen Banken ebnen. Die BoA-Aktie gab als schwächster Wert im Dow Jones um 6,55 Prozent auf 32,22 Dollar nach. Auch andere Bankenwerte zeigten sich sehr schwach: JPMorgan büßten 4,14 Prozent auf 44,00 Dollar ein und Merrill Lynch verloren 9,26 Prozent auf 24,20 Dollar. …“

Veröffentlicht in Uncategorized | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »